Nach einem Wasserschaden zählt die Reihenfolge mehr als die Gründlichkeit. Wasser läuft nach unten und seitwärts: unter den Bodenbelag, in Estrichfugen, hinter Sockelleisten, in Möbelkorpusse. Bleibt es dort, entsteht innerhalb weniger Tage Schimmel — und der ist danach ein deutlich größeres Problem als die ursprüngliche Nässe.
Eine Oberfläche kann trocken wirken, während der Estrich darunter noch Wasser hält. Deshalb wird nach der Reinigung durchgelüftet und getrocknet, bevor ein neuer Belag verlegt wird. Verlegen auf feuchtem Untergrund heißt: nach ein paar Monaten alles noch einmal.
Riecht es muffig oder sind dunkle Flecken sichtbar, reicht Reinigung allein nicht — dann gehört eine Desinfektion dazu. Für Reparaturen nach dem Trocknen — Sockelleisten, Türen, Anstrich — siehe Handwerker.
Sobald ein Termin frei ist. Bei einem Wasserschaden zählt jede Stunde, deshalb melden Sie sich so früh wie möglich.
Wir saugen das Restwasser ab und bereiten die Trocknung vor. Für eine technische Bautrocknung über Tage braucht es einen Spezialbetrieb mit Trocknungsgeräten.
Massivholz und Kunststoff meist ja. Spanplatte quillt auf und ist nach längerer Nässe in der Regel verloren.
Wenn er schnell behandelt wird, oft ja — per Extraktion mit anschließender Trocknung.
Wir dokumentieren den Zustand mit Fotos und listen die durchgeführten Arbeiten auf.
Nach Reinigung, Trocknung und antimykotischer Behandlung in der Regel ja. Bleibt er, sitzt Feuchtigkeit noch in der Konstruktion.